Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15.06.2026
Anbieter: i3pro.de, Christian Bieber
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen i3pro.de, Christian Bieber, nachfolgend „Anbieter“ genannt, und den Kunden über den Erwerb, die Nutzung, die Übertragung oder die Bereitstellung von Webseitenprojekten, Domains, digitalen Projektkonzepten, digitalen Inhalten, Softwarebestandteilen, Texten, Grafiken, Vorlagen, Marketingunterlagen, Zugangsdaten und sonstigen digitalen Leistungen.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Das Angebot richtet sich vorrangig an Unternehmer, Selbständige, Gewerbetreibende, Freiberufler und Existenzgründer, die die Leistungen für eine selbständige, gewerbliche oder berufliche Tätigkeit erwerben.
2. Vertragsgegenstand
Der Anbieter entwickelt, betreibt, verkauft oder überträgt digitale Webseitenprojekte und projektbezogene digitale Inhalte.
Gegenstand eines Vertrages können insbesondere sein:
- vollständige Webseitenprojekte,
- Domains, Domainpakete oder Projekt-Domains,
- Projektkonzepte und Geschäftsideen in digitaler Form,
- Webseitenstrukturen, Layouts, Texte und Grafiken,
- Softwarebestandteile, Quelltexte, Skripte oder technische Module,
- Marketingunterlagen, Vorlagen und Dokumentationen,
- Nutzungsrechte, Übertragungsrechte oder projektbezogene Rechte,
- Anpassungs-, Installations- oder Beratungsleistungen, sofern ausdrücklich vereinbart.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Produktbeschreibung, der Rechnung, dem Kaufvertrag oder einer individuellen Vereinbarung.
3. Keine Tätigkeit im jeweiligen Projektgeschäft
Der Anbieter verkauft digitale Projekte, Projektbestandteile und Konzepte. Der Anbieter betreibt die in den Projekten beschriebenen Geschäftsmodelle grundsätzlich nicht selbst, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Soweit ein Webseitenprojekt eine bestimmte Branche, ein Geschäftsmodell, ein Vermittlungsangebot, ein Dienstleistungsangebot, ein Prüfangebot, ein Beratungsangebot, ein Portal, eine Plattform oder eine sonstige Tätigkeit beschreibt, schuldet der Anbieter ausschließlich die vereinbarte digitale Leistung. Der Anbieter schuldet nicht die spätere Durchführung dieses Geschäftsmodells.
Beispielhaft kann ein Projekt Tätigkeiten in Bereichen wie Mobilität, Energie, Fahrzeuge, Batterien, Immobilien, Vermittlung, Beratung, Gutachten, Bildung, Dating, Portale, Dienstleistungen oder sonstige Märkte betreffen. Daraus folgt nicht, dass der Anbieter selbst Anbieter, Betreiber, Prüfer, Gutachter, Berater, Vermittler, technischer Dienstleister oder Vertragspartner in diesem jeweiligen Fachbereich ist.
4. Eigenverantwortung des Kunden
Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, ob, wie und in welchem Umfang er ein erworbenes Projekt nutzt, veröffentlicht, betreibt, verändert, bewirbt oder wirtschaftlich verwertet.
Der Kunde ist insbesondere selbst verantwortlich für:
- die rechtliche Prüfung des späteren Geschäftsbetriebs,
- die Einhaltung gewerblicher, berufsrechtlicher, technischer und branchenspezifischer Vorgaben,
- erforderliche Genehmigungen, Zulassungen, Versicherungen, Qualifikationen oder Nachweise,
- steuerliche, datenschutzrechtliche und wettbewerbsrechtliche Pflichten,
- Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Widerrufsbelehrung und eigene AGB seines Angebots,
- die Prüfung von Markenrechten, Urheberrechten, Namensrechten und sonstigen Rechten Dritter,
- Verträge, Zusagen, Werbung und Kommunikation gegenüber eigenen Kunden.
Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung dafür, dass der Kunde das jeweilige Projekt ohne weitere rechtliche, fachliche, technische oder steuerliche Prüfung betreiben darf.
5. Keine Rechts-, Steuer- oder Fachberatung
Der Anbieter erbringt durch den Verkauf eines Projekts keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Finanzberatung, technische Prüfung, Sicherheitsprüfung, medizinische Beratung, Kfz-Dienstleistung, Sachverständigenleistung oder sonstige regulierte Fachleistung, sofern dies nicht ausdrücklich gesondert vereinbart wurde.
Vom Anbieter bereitgestellte Texte, Muster, Strukturvorschläge, Hinweise oder Projektbeschreibungen ersetzen keine anwaltliche, steuerliche, technische oder fachliche Prüfung durch geeignete Stellen.
6. Keine Erfolgs-, Umsatz- oder Gewinnerwartung
Der Anbieter übernimmt keine Garantie für den wirtschaftlichen Erfolg eines Projekts.
Insbesondere garantiert der Anbieter nicht:
- eine bestimmte Anzahl von Besuchern, Anfragen, Kunden oder Vertragsabschlüssen,
- einen bestimmten Umsatz, Gewinn oder Marktanteil,
- eine bestimmte Suchmaschinenplatzierung, Conversionrate oder Werbewirkung,
- eine bestimmte rechtliche Zulässigkeit im konkreten Einzelfall,
- eine bestimmte Finanzierbarkeit oder Investitionsrendite.
Beispielrechnungen, Marktchancen, Prognosen oder wirtschaftliche Einschätzungen dienen ausschließlich der Orientierung und stellen keine Garantie dar.
7. Vertragsschluss
Die Darstellung von Projekten, Domains, Leistungen oder digitalen Produkten auf der Webseite stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche Annahme eines Angebots, Bestätigung per E-Mail, Zahlung durch den Kunden, elektronische Bestellung, Unterzeichnung eines Vertrages oder sonstige eindeutige Annahmeerklärung des Anbieters.
Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
8. Preise und Zahlung
Es gelten die im jeweiligen Angebot, auf der Webseite, im Vertrag oder in der Rechnung genannten Preise.
Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.
Die Zahlung ist sofort fällig, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde. Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen erst nach vollständigem Zahlungseingang bereitzustellen, zu übertragen oder freizuschalten.
9. Lieferung und Bereitstellung
Die Lieferung digitaler Inhalte erfolgt je nach Vereinbarung durch Bereitstellung eines Downloadlinks, Übermittlung per E-Mail, Übergabe von Zugangsdaten, Bereitstellung auf einem Server, technische Migration, Übergabe von Dateien, Domainübertragung oder eine andere vereinbarte Form.
Lieferfristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden gehen nicht zulasten des Anbieters.
10. Domains
Soweit eine Domain Gegenstand des Vertrages ist, erfolgt Registrierung, Bereitstellung oder Übertragung nach den technischen und rechtlichen Vorgaben der jeweiligen Vergabestelle und des jeweiligen Registrars.
Der Kunde ist nach Übertragung oder Bereitstellung selbst für Verwaltung, Verlängerung, rechtliche Nutzung, technische Anbindung und Kosten der Domain verantwortlich.
Der Anbieter übernimmt keine Garantie dafür, dass eine Domain dauerhaft frei von Rechten Dritter ist, sofern dies nicht ausdrücklich zugesichert wurde.
11. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält an den gelieferten digitalen Inhalten die im Vertrag vereinbarten Nutzungsrechte.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht zur Verwendung des erworbenen Projekts für eigene geschäftliche Zwecke.
Eine Weiterveräußerung, Unterlizenzierung, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung oder Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder sich eindeutig aus dem Vertragszweck ergibt.
Der Anbieter behält sich alle Rechte vor, die nicht ausdrücklich übertragen werden.
12. Exklusive Projekte
Wird ein Projekt ausdrücklich als exklusiv verkauft, verpflichtet sich der Anbieter, dasselbe Projekt nach vollständiger Zahlung nicht erneut in identischer Form an einen anderen Kunden zu verkaufen.
Nicht ausgeschlossen ist die Nutzung ähnlicher Konzepte, Branchenideen, technischer Grundstrukturen, Standardmodule, Layoutansätze oder wiederverwendbarer Softwarebestandteile für andere Projekte, sofern keine weitergehende Exklusivität ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Eine Exklusivität an allgemeinen Ideen, Märkten, Branchen, Geschäftsmodellen oder technischen Grundstrukturen wird nicht eingeräumt, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
13. Anpassungsleistungen
Individuelle Anpassungen, Erweiterungen, Designänderungen, technische Änderungen, Texterstellungen, Schnittstellen, Installationen, Wartungen oder Beratungsleistungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.
Nicht vereinbarte Zusatzleistungen werden gesondert vergütet.
14. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle zur Durchführung des Vertrages erforderlichen Informationen, Zugangsdaten, Inhalte, Entscheidungen und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung.
Der Kunde versichert, dass von ihm bereitgestellte Inhalte frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.
15. Widerruf bei Verbrauchern
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Bei digitalen Inhalten, sofortiger Dienstleistungserbringung, Domainregistrierungen oder sonstigen unmittelbar bereitgestellten Leistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher ausdrücklich zustimmt, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert bzw. dieses bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
Bei Verträgen mit Unternehmern besteht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht.
16. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Bei Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr ab Übergabe, sofern gesetzlich zulässig.
Ein Mangel liegt nicht vor, wenn ein Projekt wirtschaftlich nicht den Erwartungen des Kunden entspricht, sofern die vereinbarte digitale Leistung ordnungsgemäß bereitgestellt wurde.
Ein Mangel liegt ebenfalls nicht vor, wenn der Kunde das Projekt verändert, falsch installiert, unsachgemäß nutzt, auf ungeeigneten Systemen betreibt oder ohne erforderliche rechtliche, technische oder fachliche Prüfung verwendet.
17. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
Der Anbieter haftet insbesondere nicht für wirtschaftlichen Erfolg, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Kundenanfragen, spätere Geschäftstätigkeiten des Kunden, Rechtsverstöße des Kunden, fehlerhafte Nutzung, fachliche Leistungen des Kunden gegenüber Dritten, behördliche Entscheidungen, Abmahnungen aufgrund eigenverantwortlicher Nutzung oder fehlende Genehmigungen, Versicherungen oder Qualifikationen des Kunden.
18. Freistellung
Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass der Kunde das erworbene Projekt rechtswidrig, vertragswidrig oder ohne erforderliche fachliche, rechtliche, technische oder behördliche Voraussetzungen nutzt.
Die Freistellung umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
19. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Der Kunde ist selbst für die datenschutzrechtliche Gestaltung seines späteren Projekts verantwortlich.
20. Vertraulichkeit
Die Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, Geschäftsunterlagen, Zugangsdaten, Projektunterlagen und nicht öffentlich bekannte Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende fort.
21. Referenznennung
Der Anbieter darf abgeschlossene Projekte als Referenz nennen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht und keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen.
22. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzliche Regelung.